Marder vertreiben

  Der Steinmarder (Martes foina), manchmal auch Hausmarder genannt, ist eine Raubtierart aus der Familie der Marder (Mustelidae). Er ist in Mitteleuropa die häufigste Art der Gattung der Echten Marder und regelmäßig in der Nähe des Menschen zu finden.
Bei den in der Presse gelegentlich erwähnten sogenannten „Automardern“ handelt es sich in der Regel um Steinmarder.



Marder machen vor nichts Halt. Sie lärmen im Dach, nehmen nachts keine Rücksicht auf Hausbewohner. Rumpelt es im Dachstuhl oder treten im Haus unangenehme Gerüche auf sind das beste Anzeichen für einen Befall des Dachstuhls durch Marder. Diese finden in den Abfällen von Besiedlungen einen reich gedeckten Tisch. Gute Nistgelegenheiten findet der Marder in Dächern von Wohngebäuden, Lagerräumen, Scheunen oder Stallungen. In ihrem Umfeld zerstören sie dabei verbaute Materialien wie Isolierungen und Dämmfolien ebenso wie Elektroleitungen. Deutliche Anzeichen für Marder auf dem Dachboden sind ungewohnte Geräusche auf dem Dach, Marderspuren, Marderkot, Urin und unter das Dach geschleppte Beutetiere. Die verwesenden Beutetiere und der Marderkot führen zu enormer Geruchsbelästigung und ziehen Fliegen an. Andere gesundheitsgefährdende Parasiten, haften am Marderfell und werden so mit ins Haus gebracht. Achten Sie auf Schmutz- und Kratzspuren, oft zwischen Regenrinne und Hauswand.